Ärzte erkennen offenbar Hinweise auf Gewalt

In der Klinik soll den behandelnden Ärzten schnell klar geworden sein, dass das Kind möglicherweise Opfer eines Verbrechens geworden war. Die Kopfverletzungen waren schwer – und nach erster Einschätzung nicht plausibel durch einen Unfall zu erklären.
Eine Polizeisprecherin erklärte am Montag, die Verletzungen seien „nach vorläufiger ärztlicher Einschätzung nicht mit einem Unfallgeschehen in Einklang zu bringen“. Für die Ermittler war das ein entscheidender Hinweis. Aus einem medizinischen Notfall wurde ein mutmaßliches Gewaltdelikt.
Der Verdacht: Das Mädchen könnte schwer misshandelt worden sein. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft reagierten umgehend. Noch am selben Tag rückte der Fall damit in den Fokus der Kriminalermittler. Jede Spur, jede Aussage und jeder Ablauf sollte nun genau überprüft werden.