Deutschlands Speisekarten im Wandel

Seit Frühjahr 2025 ersetzen trendbewusste Lokale in Berlin, Köln und Wien den Oberbegriff; auf den Karten liest man jetzt „Goan Xacuti“, „Punjabi Butter Chicken“ oder „Tamil Chettinad“. Einige Häuser drucken sogar QR-Codes, die Herkunft und Gewürzprofile erklären.
Die Currywurst jedoch bleibt, argumentieren Kulturhistoriker: Hier bezeichne „Curry“ ausschließlich das Pulver – nicht ein südasiatisches Gericht. Doch die Umstellung anderer Speisekarten zeigt, dass Sprache auch Geschmack beeinflusst – nicht selten melden Restaurants steigende Umsätze durch die neu geweckte Neugier ihrer Gäste.
Wo Licht ist, ist Schatten: Die Gegenbewegung formiert sich lautstark …